Herbst-Nascherei: Kürbis-Cookies

„Irgendwas mit Kürbis!“ Das hab ich auf die Liste geschrieben, die letzte Woche im Kindergarten hing. Es ging um das Buffet für den Elternabend. Und weil die Klassiker – Schinkenhörnchen, Blätterteigschnecken, Gemüsesticks – schon aufgelistet waren, hab ich gedacht: Mach ich halt was mit Kürbis! Der ist a) regional – da im Schwarzwald bei meiner Familie gewachsen. Und b) auch noch saisonal. Bingo! Was will man mehr? So – und da saß ich dann daheim, und überlegte: Was machste nun eigentlich aus Kürbis? Suppe ist nichts für ein Buffet. Flammkuchen auch nicht, da dieser am besten heiß direkt aus dem Ofen schmeckt. Kürbis-Konfekt? Lecker, aber mit Schwips, das finden auch nicht immer alle toll. Muffins? Ach nö – oder kennt ihr Eltern, die gerne Muffins essen? EBEN! Aber was bleibt dann noch? Letztendlich sind es Kürbis-Cookies geworden. Denn: Was Süßes geht immer, oder?


Ihr braucht für den Teig

  • 150 Gramm Hokkaido-Kürbis (geraspelt)
  • 125 Gramm Butter (zimmerwarm)
  • 200 Gramm Zucker
  • gemahlene Vanille
  • abgeriebene Schale einer Bio-Orange
  • 1 Ei
  • 300 Gramm Mehl
  • etwas Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Teelöffel Ingwer (gemahlen)
  • 1 Teelöffel Zimt
  • etwas Kardamom

Und für den Guss:

  • den Saft der Bio-Orange
  • Puderzucker

Die Zubereitung:

Mehl mit Backpulver, der Prise Salz und den Gewürzen mischen. Zur Seite stellen. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.

Die zimmerwarme Butter mit Zucker, gemahlener Vanille und der Orangenschale schaumig rühren. Das Ei unterheben – nur so lange, bis sich das komplette Ei mit der Butter-Zucker-Masse verbunden hat.

Dann die Mehl-Gewürzmischung unterrühren. Ebenso die Kürbisraspel. Der Teig wird recht zäh – ist dann aber genau richtig so.

Mit einem Teelöffel kleine Häufchen abstechen, kurz in der Hand zu Cookies formen, und mit Abstand – die Cookies laufen beim Backen etwas auseinander – auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech geben. Die Cookies leicht flach drücken. Wer mag, verpasst den Keksen mit einer Gabel (vorher kurz in etwas Mehl tunken!) noch ein Streifenmuster.

Die Kürbis-Cookies auf der mittleren Schiene etwa acht bis zehn Minuten backen. Sie sind fertig, wenn der Rand leicht gebräunt ist, sie aber oben noch blass sind. Dann bleiben sie auch nach dem Abkühlen in der Mitte noch saftig.

Aus dem frisch gepresstem Orangensaft und etwas Puderzucker eine Glasur rühren. Diese mit einem Teelöffel über die noch warmen Cookies träufeln. Abkühlen lassen.

In Blechdosen halten sie die Cookies…. ja, wie lange denn? Ich kann es Euch – ehrlich gesagt – gar nicht beantworten, weil unsere Blechdose ratzfatz leer war.

Wollt ihr noch mehr Kürbis-Rezepte? Dann sei Euch meine dreiteilige „Hommage an den Kürbis“ aus dem Jahr 2013 empfohlen: Da hab ich Euch meine Lieblingsrezepte für Kürbissuppe mit KnusperbaguetteKürbisfratzen-Amerikaner und sündiges, aber oberleckeres Kürbis-Konfekt zusammen gestellt. Letzteres muss ich diesen Herbst auf jeden Fall auch nochmal machen…

Und? Was nascht ihr heute so?

Eure

Teile diesen Beitrag – sharing is caring!

8 Kommentare

  1. Oh das klingt lecker – und genau richtig, um die Vorfreude aufs Plätzchenbacken zu verkürzen, denn es sind ja dank Kürbis "Herbstkekse" und keine Weihnachtkekse, die noch warten müssen *lach* Danke für die Idee 🙂
    Viele Grüße,
    Steffi

    • Katja von ♥ schoenstebastelzeit 

      Liebe Steffi..

      ..Kekse gehen immer! Egal, ob Ostern, Sommer, Herbst, Winter!
      Nur Plätzchen, die sind für Weihnachten reserviert! ;-))

      Viel Spaß beim Nachbacken!
      Liebe Grüße,
      Katja

  2. Nadelkissen

    Toll, die werde ich nächsten Sonntag ausprobieren, jetzt weiß ich ja was ich mit dem Kürbis zu tun ist 😉
    L.G. Jutta

    • Katja von ♥ schoenstebastelzeit 

      Uuuuund? Kürbis geschlachtet und in Cookies versteckt?
      Bin gespannt, wie sie Euch geschmeckt haben!

      Liebe Grüße,
      Katja

  3. Schöne Dinge von Sonnenblume

    Die klingen sehr lecker… muß ich auch mal probieren.
    Grüße Sonnenblume

    • Katja von ♥ schoenstebastelzeit 

      Unbedingt musst Du die ausprobieren!
      Viel Spaß, meine liebe Sonnenblume.

  4. Wow. Kekse mit Kürbis. Da wäre ich nie drauf gekommen. Und wow- beim Elternabend gibt es Essen???? Unglaublich! Bestimmt haben deine Kekse reißenden Absatz gefunden. Bestimmt werden die leidigen Elternabend-Diskussionen durch sowas leckeres viel versöhnlicher. LG maika

    • Katja von ♥ schoenstebastelzeit 

      Liebe Maika..

      ..ja, bei uns gibt's am Elternabend immer ein Buffet! Und das Eiterkino – sehr beliebt! Da zeigen die Erzieherinnen ganz viele Bilder aus dem letzten Kindergartenjahr, eine tolle Idee!

      Liebe Grüße,
      Katja

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.