Bereit für das Comeback??? #rezept

Tja, wo isser nun? Der Sommer?
Hat sich einfach davon gemacht.
Grau statt blau am Himmel.
Socken statt barfuß im Schuh.
Jacke? Jacke! Ups, wo hing die noch mal?
Long time no see…

Ich glaube allerdings fest daran:
Der Sommer macht gerade nur eine Verschnaufpause.
Und startet dann noch einmal richtig durch.
Damit ihr für das Comeback gerüstet seid,
verrate ich Euch heute noch ein Rezept.
Und zwar das für unseren Lieblingssommerkuchen:

eine Wenn-die-Zitrone-Kirschen-küsst-Crostata


Ihr braucht (für eine klassische Tarte-Form)

  • 250 Gramm Mehl
  • 50 Gramm gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse – vollkommen egal)
  • 1 Prise Salz
  • 70 Gramm Zucker
  • etwas Vanille
  • 125 Gramm Butter
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 2 Gläser Sauerkirschen
  • eine gute Prise Nelkenpulver
  • Schale einer unbehandelten Zitronen
  • wer mag (und wenn keine Kinder mitessen) etwas Kirschwasser

Und so geht’s:
Das Mehl, die Mandeln (oder Nüsse), das Salz, den Zucker und die Vanille in einer Schüssel verrühren. Die Butter in kleinen Stückchen dazu geben, ebenso das Ei und das Eigelb. Die Zutaten zu einem Mürbeteig kneten, abgedeckt im Kühlschrank etwa eine Stunde ruhen lassen.

Währenddessen die Kirschen abtropfen lassen, in eine Schüssel geben,
mit Nelkenpulver und der Zitronenschale – und eventuell dem Kirschwasser – marinieren.
Abgedeckt ziehen lassen solange der Teig im Kühlschrank ruht.

Eine Tarteform mit Butter fetten, mit Mehl ausstreuen (ich nehme dafür auch gerne mal etwas Grieß, das löst sich noch leichter aus der Form – grießelt aber natürlich beim Essen etwas, das darf einen dann eben nicht stören). Den Mürbeteig dritteln. Aus zwei Dritteln den Boden für die Tarte auswellen, in die Form geben. Kirschen darauf verteilen. Darauf achten, dass nicht zu viel Saft in die Form kommt, sonst wird die Tarte suppig und der Boden matscht durch.

Jetzt kommt das klassische Tarte-Gitter.
Dafür den restlichen Teig auswellen und in Streifen schneiden.
Entweder mit dem Teigrädchen. Oder mit dem Messer. Geht genauso gut.

Ein paar Streifen längs gelegt. Ein paar Streifen quer.
Und fertig ist die Kirsch-Knusper-Crostata.
Ab damit in den auf 175 Grad vorgeheizten Backofen.

Nach etwa 45 Minuten sollte die Crostata oben schön braun und knusprig,
die Kirschen etwas zerfallen sein – und rundherum blubbert’s. Dann ist sie perfekt.

Noch schicker sieht der Kuchen natürlich aus,
wenn man vor dem Backen ein Eigelb mit Sahne verquirlt,
und das Teiggitter damit bestreicht. Ich bin dafür meist zu faul,
schnapp mir kurz vor dem Servieren den Puderzucker,
und lass es einmal kräftig Schneien über der Crostata.

WANN der Kuchen am besten schmeckt,
darüber sind wir uns im Hause von Schneck ja uneins.
Ich sage: „Direkt nach dem Backen. Lauwarm. Knusprig!“
Der Herr von Schneck ist da ganz anderer Meinung.
Er isst die Crostata am liebsten am nächsten Tag.
Warum? „Da ist er schön durchgezogen, der Boden saftig.“
Fakt ist: Am allerbesten schmeckt der Kuchen – IN DER SONNE!

Eure
katja

Info:
Das Grundrezept ist aus „italian basics“
erschienen bei Gräfe + Unzer
Füllung und einzelne Zutaten wurden von mir ergänzt

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